Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
   
Startseite    Login     
Informationen / Hilfe      Veranstaltungen      Personen     

Ernst Cassirer: Zur Logik der Kulturwissenschaften - Einzelansicht

Zurück
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 5527 Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 45 Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus keine Übernahme Belegung Belegpflicht
LV-Kennung (Lehrevaluation) 166741   Kurz-URL https://klips.rptu.de/v/166741
Hyperlink   Durchführungsart Präsenz
Belegungsfristen
1. Belegphase    16.03.2026 - 29.03.2026   
Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
2. Belegphase (O-Phase)    06.04.2026 - 09.04.2026   
Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
3. Belegphase    17.04.2026 - 01.05.2026   
Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
Abmeldephase    16.03.2026 - 17.05.2026    derzeit aktiv
!!! ACHTUNG - Nur für Abmeldung !!!

Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für SOGo
  Tag Zeit Rhythmus Termin Prüfungs-
termin
Raum Gebäude / Karte Campus Lehrperson Sprache Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für SOGo
Do. 14:15 bis 15:45 woch 16.04.2026 bis 16.07.2026  BS 036a Gebäude Bürgerstraße Landau Sauer      
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für SOGo
Do. 14:15 bis 15:45 woch 16.04.2026 bis 16.07.2026  BS 036 Gebäude Bürgerstraße Landau Sauer       45
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person
Zuständigkeit
Sauer, Clara verantwortlich
Studiengänge
Abschluss
Studiengang Semester Prüfungsversion Studienphase
Zwei-Fach-Bachelor 2FB Philosophie LD (20124) 1 - 6 20124
Bachelor of Education B.Ed. Ethik LD (20111) 1 - 6 20111
Bachelor of Education B.Ed. Ethik LD (20071) 1 - 6 20071
Zwei-Fach-Bachelor 2-f.BA Philosophie 1 - 6 20232
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Philosophie Institutsebene
Inhalt
Kommentar

Ernst Cassirers Zur Logik der Kulturwissenschaften zählt zu den bedeutendsten Beiträgen der Kulturphilosophie des 20. Jahrhunderts und unternimmt den Versuch einer methodischen Grundlegung des kulturwissenschaftlichen Denkens.

 

Im Zentrum des Werkes steht die Einsicht, dass die überlieferte Erkenntnistheorie nicht ausreicht, um die geistigen Funktionen menschlichen Weltverstehens angemessen zu erfassen. An die Stelle einer rein mathematisch-naturwissenschaftlichen Logik des Erkennens tritt die Pluralität symbolischer Formen, in denen sich eine freie und spontane Tätigkeit des Geistes bekundet – eine Tätigkeit, die zwar ihrem Ursprung nach spontan ist, gleichwohl aber nach strukturellen Gesetzen a priori funktioniert. Cassirer erweitert somit Kants transzendentalkritischen Ansatz, indem er ihn auf Kulturphänomene und damit auch auf die Gebiete der Geisteswissenschaften ausdehnt. Die Philosophie der symbolischen Formen greift so über die klassische Erkenntnistheorie hinaus: Statt mit Dingen hat es die Kulturphilosophie mit Formen und Funktionen zu tun – beispielsweise mit der Formwelt der Sprache, des Mythos, der Kunst, der Religion und des Rechts. Das Verstehen dieser Formwelten erfordert das Vordringen zu ihren Strukturgesetzen. Somit lassen sich die Gegenstände der Kulturwissenschaften adäquat erfassen und die Grundlagen einer Logik der Kulturwissenschaften darlegen. 

Im Seminar werden die fünf Studien, die Cassirer 1942 im Göteborger Exil verfasste, im Detail erarbeitet. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf dem Unterschied zwischen Ausdrucks- und Dingwahrnehmung als Ausgangspunkt allen Kulturverstehens. 

Literatur

Notwendige Textgrundlage:

Ernst Cassirer, Zur Logik der KulturwissenschaftenFünf Studien, Philosophische Bibliothek Bd. 634, Hamburg: Felix Meiner Verlag 2011.

(ISBN 978-3-7873-2163-6) 

 

(Hinweis: Als Studierende der RPTU Kaiserslautern-Landau ist der Zugriff auf die digitale Ausgabe über die E-Library des Felix Meiner Verlags kostenfrei möglich. Der Zugang erfolgt über die Universitätsbibliothek.) 

Sekundärliteratur (Auswahl): 

 

  • Birgit Recki, Cassirer, Stuttgart: Reclam 2004.
  • Ernst Wolfgang Orth, Von der Erkenntnistheorie zur Kulturphilosophie. Studien zu Ernst Cassirers Philosophie der symbolischen Formen, Würzburg: Königshausen & Neumann 1996.
  • Oswald Schwemmer, Ernst Cassirer. Ein Philosoph der europäischen Moderne, Berlin: Akademie Verlag 1997.

 

Zum ertragreichen Vergnügen: 

  • Heinz Paetzold, Ernst Cassirer – von Marburg nach New York. Eine philosophische Biographie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1995.
Voraussetzungen

 Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft zum vorbereitenden und kontinuierlichen Textstudium voraus. Es wird erwartet, daß sich die Studierenden (ab zweites Studiensemester) vor Veranstaltungsbeginn Kenntnisse über den Referenztext aneignen und diesen für jede Sitzung, dem Semesterplan entsprechend, sorgfältig studieren.

 
Zum Studium der Philosophie gehört ebenso die Einübung in die Artikulation philosophischer Argumentationen in Wort und Schrift, die in den Seminaren praktiziert wird. Die Teilnahme an der ersten Sitzung des Seminars ist obligatorisch.
Zielgruppe

Ethik (Lehramt): Modul 3.1, 3.2

Zwei-Fach-Bachelor Philosophie: Modul 3.1, 3.2


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Modul 3  - - - 1
Modul 3  - - - 2
User auf Server node2: 239