| Kommentar |
Alexis de Tocqueville (1805–1859) war ein französischer Adliger, politischer Denker und Historiker. Seine Schrift Über die Demokratie in Amerika (1835 erster Band, 1840 zweiter Band) ist eine der einflussreichsten politischen Studien überhaupt. Tocqueville untersucht die junge amerikanische Demokratie, um daraus allgemeine Einsichten über Gleichheit, Freiheit, politische Kultur und gesellschaftliche Selbstorganisation zu gewinnen. Seine Analysen zu Mehrheitsmacht, Individualismus, Zivilgesellschaft und politischer Partizipation sind bis heute zentral für die politische Philosophie, im Besonderen für die Demokratietheorie. |
| Literatur |
Mayer, J.P. (Hrsg.), de Tocqueville, Alexis: Über die Demokratie in Amerika. Stuttgart: Reclam, 1985. |
| Voraussetzungen |
Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft zum vorbereitenden und kontinuierlichen Textstudium voraus. Es wird erwartet, daß sich die Studierenden (ab zweites Studiensemester) vor Veranstaltungsbeginn Kenntnisse über den Referenztext aneignen und diesen für jede Sitzung, dem Semesterplan entsprechend, sorgfältig studieren.
Zum Studium der Philosophie gehört ebenso die Einübung in die Artikulation philosophischer Argumentationen in Wort und Schrift, die in den Seminaren praktiziert wird. Die Teilnahme an der ersten Sitzung des Seminars ist obligatorisch. |