Gruppe 1 mit Kira Wolf: „Landesparlamentarismus in Rheinland-Pfalz“
Bitte beachten: Es handelt sich für Gruppe 1 um eine Lehrveranstaltung, die mit einem Blockseminar (Exkursion) abschließt: "Spring School 2026" im Mainzer Landtag vom 15.-17. Januar 2026. Dabei handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung, die in Kooperation mit dem Präsidenten des Landtags Rheinland-Pfalz durchgeführt wird. Die Unterkunft in Mainz sowie die Verpflegung der Studierenden werden vom Landtag bereitgestellt. Lediglich die Anfahrt muss individuell organisiert und finanziert werden. Die Anmeldung zur Spring School erfolgt verbindlich und die aktive Teilnahme hieran ist Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte! Seminarsitzungen finden vom 20.10. bis einschließlich 15.12.2025 wöchentlich statt. In dieser ersten Phase des Seminars bereiten wir uns gemeinsam intensiv auf die Spring School vor. Genauere Informationen zum Ablauf des Seminars und einen Olat-Zugang erhalten die Teilnehmenden in der ersten Sitzung am 20.10.2025.
Gruppe 2 mit Björn Kilian: Schwerpunkt Parlamentarismus (mit Abgeordnetengesprächen bzw. Podiumsdiskussion)
Wichtiger Hinweis zum Vertiefungsseminar! Teilweise online!
Die Teilnahme an dem Seminar in der Gruppe 2 bietet die Chance, dass theoretische Erkenntnisse am Ende des Seminars in Gesprächen mit MdL oder MdB umgesetzt werden können.
Nach der Erarbeitung der wissenschaftlichen und politischen Grundlagen des Parlamentarismus werden dann im dritten Drittel des Seminars entweder vorbereitete Expertengespräche mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten geführt oder es wird am 21. Januar 2026 eine Podiumsdiskussion in Präsenz oder als Videokonferenz stattfinden. Derzeit laufen die notwendigen komplexen Anfragen und Abstimmungen und aus den letzten Durchgängen dieses Seminars kann abgeleitet werden, dass eine ausgewogene und fachlich passende Auswahl an MdL / MdB nur bei teilweiser Nutzung von Videokonferenzen erreicht werden kann.
Ohne Bereitschaft und Befähigung zur Teilnahme an Videokonferenzen in BigBlueButton und der Nutzung von OLAT ist eine Teilnahme an diesem Seminar also nicht möglich.
Die erste Seminarsitzung am Mittwoch, den 22.Oktober 2025 um 14.00 Uhr c.t. wird daher online stattfinden. Die Zugangsdaten gehen den zugelassenen Studierenden rechtzeitig zu. Eventuelle Wechselanfragen bitte an kilian@esg-landau.de
Gruppe 3 mit Karsten Schäfer: Governance der sozial-ökologischen Transformation in Deutschland
Als Schlagworte sind „Transformation“, „Wandel“ und „Wende“ derzeit omnipräsent. Angesichts sichtbar werdender Klima- und Umweltkrisen, geopolitischer Veränderungen sowie zunehmender Sachzwänge werden in diesem Zusammenhang die Rufe nach einer klima- und sozialverträglichen Neuausrichtung verschiedener Politikfelder lauter: Es könne nicht so weiter gehen wie bisher, lautet die Botschaft etwa in der Energie-, Klima- und Verkehrspolitik. Gleichwohl gestaltet sich die praktische Umsetzung dieser „Wenden“ häufig kompliziert. Unter anderem werden dafür komplexe Verästelungen im politischen Mehrebenensystem der BRD (mit-)verantwortlich gemacht. Das Seminar bietet anhand der empirischen Betrachtung konkreter Politikinhalte einen Einblick in angestrebte Transformationsprozesse und deren Umsetzung im politischen Mehrebenensystem der BRD und geht der Frage nach, welche Rolle den verschiedenen Systemebenen sowie den beteiligten Akteuren und Institutionen auf dem Weg zu (nachhaltiger) Veränderung zukommt.
Gruppe 6 mit Helge Batt: "Demokratielernen in der Schule. Konzepte und praktische Umsetzung":
In diesem Seminar, das sich speziell an Erstsemesterstudierende im Lehramt aller Fächer und an Studierende im Fach Sozialkunde wendet, werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Demokratie in der Schule gelehrt und gelernt werden kann. Wir werden uns mit den Grundlagen der Demokratiebildung auseinandersetzen und diskutieren, welche Methoden und Konzepte zur Förderung demokratischer Kompetenzen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geeignet sind. Dabei werden wir auch unsere eigene Rolle als Lehrer*innen in einer demokratischen Gesellschaft reflektieren und Inhalte, Methoden und Medien kennenlernen, wie wir unsere Schüler*innen zur aktiven Teilhabe an der Demokratie anregen können
Demokratielernen ist wichtig, weil es jungen Menschen ermöglicht, sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen und ihre Rechte und Pflichten als Bürger*innen zu kennen. Demokratie ist nicht nur eine Staatsform, sondern auch eine Lebensform, die gelernt werden muss. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Schülerinnen zu mündigen und verantwortungsbewussten Bürgerinnen gebildet werden können. In einer Demokratie ist es wichtig, dass alle Menschen in der Lage sind, ihre Meinung zu äußern und sich für ihre Interessen einzusetzen. Demokratie muss erlernt, trainiert und immer wieder auch erfahren werden!
Das Seminar richtet sich an angehende Lehrer*innen, die sich für Demokratiebildung interessieren und ihre Kompetenzen in diesem Bereich erweitern möchten. Wenn Sie sich für Demokratiebildung interessieren und Ihr Wissen und Ihre Kompetenzen in diesem Bereich praxisorientiert und interaktiv erweitern möchten, dann sind Sie hier genau richtig.
Kompetenzziele:
Am Ende des Semesters
- verstehen die Teilnehmer*innen die Grundlagen der Demokratiebildung
- kennen und können Methoden und Konzepte zur Förderung demokratischer Kompetenzen in (simulierten) Unterrichtssituationen anwenden
- integrieren Demokratie in ihren eigenen Unterricht
- reflektieren die Bedeutung von Demokratiebildung für die aktive Beteiligung von Bürger*innen an der Gesellschaft
- bilden eine lebendige und engagierte Lerngemeinschaft angehender Lehrer*innen aller Schularten und Fächer.
Arbeitsmethoden im Seminar:
In diesem Seminar werden die Lernenden als aktive Partner*innen in den Lernprozess einbezogen. Sie sollen nicht nur zuhören und zuschauen, sondern selbst mitdenken, mitmachen und mitgestalten. Dabei werden folgende Arbeitsform zum Einsatz kommen:
- Diskussionen: Diskussionen sind eine gute Möglichkeit, um verschiedene Perspektiven und Meinungen zu einem Thema zu diskutieren. Sie fördern die kritische Reflexion und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen.
- Gruppenarbeit: Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmer*innen, gemeinsam an einer Aufgabe zu arbeiten. Sie fördert die Teamfähigkeit, die Kommunikation und die Zusammenarbeit.
- Rollenspiele: Rollenspiele können dazu dienen, demokratische Prozesse und Strukturen zu simulieren. Sie fördern das Verständnis für demokratische Werte und Normen.
Hinsichtlich des Ablaufs des Seminars werden wir uns zunächst zum Beginn der Vorlesungszeit in vier Sitzungen mit den Grundlagen, Modellen und Konzepten des Demokratielernens beschäftigen. Daran schließen sich sieben Projektsitzungen an, in denen Sie als Studierende konkrete Projekte für das Demokratielernen entwickeln, präsentieren und simulativ im Seminar erproben werden. Jeweils anschließend an die Projektvorstellung und -simulation werden wir diese analysieren und reflektieren und Sie werden von mir Feedback zu Ihrem Tun erhalten. |