Heidegger sucht in „Unterwegs zur Sprache“ (195) einen Zugang zur Sprache, der jenseits aller Voreingenommenheiten für die Sprache, die Sprache selbst bedenkt. Nicht zuletzt zeigt sich ihm in der Dichtung eine Form reinen Sprechens, in der die Sprache frei von Deutungen ihre eigene und selbständige Struktur zeigt. Diese Art des Zugangs zur Sprache geht über die sprachphilosophischen Überlegungen Heideggers in „Sein und Zeit“ (1927) hinaus, die ebenfalls im Seminar besprochen werden.
Die Auseinandersetzung mit Heideggers Überlegungen zur Sprache setzt ein profundes und vertieftes Verständnis der Heideggerschen Philosophie, der Phänomenologie und der sprachanalytischen Philosophie voraus. |