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Aristoteles: Nikomachische Ethik - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 5526 Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 45 Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus keine Übernahme Belegung Belegpflicht
LV-Kennung (Lehrevaluation) 166739   Kurz-URL https://klips.rptu.de/v/166739
Hyperlink   Durchführungsart Präsenz
Belegungsfristen
1. Belegphase    16.03.2026 - 29.03.2026   
Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
Belegung 09. KW 2026    23.02.2026 - 01.03.2026   
Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
Abmeldephase    16.03.2026 - 17.05.2026    derzeit aktiv
!!! ACHTUNG - Nur für Abmeldung !!!

Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
3. Belegphase    17.04.2026 - 01.05.2026   
Einrichtung :
RPTU Kaiserslautern-Landau
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für SOGo
  Tag Zeit Rhythmus Termin Prüfungs-
termin
Raum Gebäude / Karte Campus Lehrperson Sprache Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für SOGo
Do. 12:15 bis 13:45 woch 16.04.2026 bis 16.07.2026                45
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iCalendar Export für SOGo
Do. 12:15 bis 13:45 woch 16.04.2026 bis 16.07.2026  ME A 003 Gebäude Mero. Str. 1 Landau Sauer  

Frau Clara Sauer 

  45
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person
Zuständigkeit
Sauer, Clara verantwortlich
Studiengänge
Abschluss
Studiengang Semester Prüfungsversion Studienphase
Zwei-Fach-Bachelor 2FB Philosophie LD (20124) 1 - 4 20124
Bachelor of Education B.Ed. Ethik LD (20111) 1 - 4 20111
Bachelor of Education B.Ed. Ethik LD (20071) 1 - 4 20071
Zwei-Fach-Bachelor 2-f.BA Philosophie 1 - 4 20232
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Philosophie Institutsebene
Inhalt
Kommentar

Aristoteles’ Nikomachische Ethik zählt nicht nur zu den einflussreichsten Texten der antiken Moralphilosophie, sondern dient bis heute als wichtige theoretische Grundlage, um (moderne) Probleme einer gelingenden Lebensführung zu reflektieren.

Im Zentrum dieses Werkes steht die Frage nach dem guten menschlichen Leben, eine Frage, die Aristoteles zugleich mit größter begrifflicher Strenge und mit einer bemerkenswerten Lebensweltorientierung behandelt. Durch die Bestimmung der Glückseligkeit (eudaimonia) als Tätigkeit gemäß der Tugend (aretē), die der spezifischen Funktion (ergon) des Menschen entspricht, eröffnet er eine Ethik, die weder bloße Regelkunde noch abstrakte Morallehre ist, sondern eine umfassende Theorie praktischen Handelns, in der Vernunft, Charakter, Gewohnheit und Weltbezug miteinander verwoben sind. 

 

Im Seminar soll diese vielschichtige Konzeption im Detail erarbeitet werden. Dabei wird es nicht nur um eine systematische Rekonstruktion zentraler Begriffe gehen, sondern ebenso um die Frage, wie Aristoteles diese Begriffe in einen praktischen Zusammenhang menschlicher Lebensführung einbettet.

Ein Fokus wird zudem auf den Büchern VIII und IX liegen, in denen Aristoteles seine Theorie der Freundschaft entwickelt. Die dort unternommene Analyse der unterschiedlichen Formen von Freundschaft eröffnet eine wichtige Ergänzung zur allgemeinen Ethik, da Aristoteles hier zeigt, dass das gute Leben nicht primär als isolierte Vollkommenheit eines einzelnen Subjekts, sondern in wesentlichen Teilen als soziale Praxis verstanden werden muss. 

Literatur

Notwendige Textgrundlage: 

Aristoteles, Nikomachische Ethik, übers. v. Eugen Rolfes, Philosophische Bibliothek Bd. 5, Hamburg: Felix Meiner Verlag 1985.

 

Sekundärliteratur (Auswahl): 

  • Otfried Höffe, Die Nikomachische Ethik. Klassiker Auslegen Band 2, Berlin 1995.
  • Ursula Wolf, Aristoteles’ „Nikomachische Ethik“. Werkinterpretationen der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, 3. Aufl., Darmstadt 2007.

 

  • Christof Rapp, Aristoteles zur Einführung, Hamburg 2020.

Otfried Höffe, Aristoteles-Lexikon, Bd. 459, Stuttgart 2005.

Voraussetzungen

Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft zum vorbereitenden und kontinuierlichen Textstudium voraus. Es wird erwartet, daß sich die Studierenden (ab zweites Studiensemester) vor Veranstaltungsbeginn Kenntnisse über den Referenztext aneignen und diesen für jede Sitzung, dem Semesterplan entsprechend, sorgfältig studieren.
 
Zum Studium der Philosophie gehört ebenso die Einübung in die Artikulation philosophischer Argumentationen in Wort und Schrift, die in den Seminaren praktiziert wird. Die Teilnahme an der ersten Sitzung des Seminars ist obligatorisch.
Zielgruppe

Ethik (Lehramt): Modul 1.3, 1.4 

Zwei-Fach-Bachelor Philosophie: Modul 1.2, 1.3, 1.4.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Modul 1  - - - 1
Modul 1  - - - 2
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