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Hinweise zur Zulassung:
- Die Veranstaltung richtet sich an Bachelorstudierende im Fach SoKo sowie Mensch&Umwelt.
- Studierende im 2-Fach-BA erhalten einen Platz, sofern sie das Grundlagenmodul bestehend aus den Vorlesungen "Einführung in die Kommunikationswissenschaft" sowie "Mediensystem der BRD" abgeschlossen haben. Sofern genügend Plätze vorhanden sind, können auch Studierende zugelassen werden, die das Grundlagenmodul in diesem Semester abschließen.
- Studierende im BA MuU, die sich für die Vertiefung „Umweltkommunikation“ entschieden haben, belegen im vierten Semester laut Studienverlaufsplan zwei Gruppen des Seminars "Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft“. Die Zulassung zu zwei Gruppen ist in KLIPS nicht möglich, dabei handelt es sich jedoch nur um eine technische Hürde. Wenn Sie zwei Gruppen besuchen möchten, melden Sie sich bitte zu Ihren beiden Favoriten an (nur zu diesen). Hierdurch ist für uns als Dozierende erkenntlich, welche Studierenden an welchen Gruppen teilnehmen möchten. Der Status einer Gruppe wird Ihnen in KLIPS als „zugelassen“ angezeigt, der Status der zweiten Gruppe als „angemeldet“. Melden Sie sich während der Prüfungsanmeldephase zu den Prüfungen an, die Sie in diesem Semester ablegen möchten. Durch die spätere Verbuchung Ihrer Note/n bestätigen wir die erbrachte/n Leistung/en und damit auch die Teilnahme an einer oder zwei Gruppen des Seminars „Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft“, unabhängig davon ob der Status in KLIPS „zugelassen“ oder „angemeldet“ war.
Allgemeine Hinweise zu beiden Veranstaltungen:
- In dieser Lehrveranstaltung gilt Anwesenheitspflicht (für alle Studiengänge). Es gilt die RPTU-weite Regel von maximal zwei Fehlterminen bzw. vier Veranstaltungsstunden (d.h., 4x45 Minuten).
Gruppe 1 (Di): Wissenschaftliche Unsicherheit - Strategische Kommunikation, Fehldarstellungen und Verständnis der Rezipienten (Dozentin: Signe Filler, signe.filler@rptu.de)
Dieses Seminar befasst sich mit verschiedenen Quellen von (wissenschaftlicher) Unsicherheit und wie man diese effektiv kommunizieren kann, ohne Missverständnisse zu verursachen oder das Vertrauen in die Wissenschaft zu untergraben. Dabei wird vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse zum einen auf die (strategische) Kommunikation unterschiedlicher Akteure eingegangen und diese auf der anderen Seite mit den Bedürfnissen der Rezipienten verglichen. In diesem Zusammenhang lernen die Studierenden Theorien, Modelle und wichtige Erkenntnisse zur Kommunikation und Verarbeitung von Risiko- und Unsicherheitsinformationen kennen. Die Implikationen für die Unsicherheitskommunikation in der Praxis werden gemeinsam diskutiert.
Gruppe 2 (Do): Künstliche Intelligenz in der politischen Kommunikation (Dozentin: Lisa Mai, lisa.mai@rptu.de)
Tweets, die nie jemand geschrieben hat, Wahlplakate ohne tatsächliche Fotoshootings, Nachrichtenmeldungen, die nicht von Journalist*innen geschrieben sind: das alles sind Beispiele dafür wie generative KI die politische Kommunikation verändert. KI schafft Chancen, wirft aber auch Fragen hinsichtlich Glaubwürdigkeit, Transparenz und Regulierung auf. In diesem Seminar schauen wir uns an, wie KI in Wahlkämpfen, im Journalismus und in sozialen Medien eingesetzt wird, und welche Wirkung der Einsatz von KI in dieser Art von politischer Kommunikation auf Meinungsbildung und Demokratie hat. Studierende lernen zentrale Konzepte wie KI-Informationsverarbeitungstheorien, Des- und Misinformationen, psycholgische Biases, und Source Credibility kennen und können sie selbst auf ausgewählte Beispiele anwenden. Denn am Ende entwickeln Teilnehmende des Seminars zunächst in Gruppen eine eigene politische Fallanalyse mit Untersuchung eines konkreten KI-Einsatzes, Beschreibung des politischen Kontextes, Analyse von psycholgischen und kommunikativen Effekten und Strategien sowie einer Reflexion der Folgen für Öffentlichkeit, Institutionen und Demokratie. Wenn eine Hausarbeit nach Prüfungsordnung zzstl. oder stattdessen vorgesehen ist, kann die politische Fallanalyse in Einzelarbeit in einer Hausarbeit erweitert werden. Es sind keine Vorkentnisse zu KI notwendig, gerne Interesse an aktuellen politischen Themen mitbringen sowie mehr zur Funktionsweise und Einsatz von KI zu erfahren.
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