**Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.** Medienpädagogik, Medienerziehung und Mediendidaktik erhalten unter Bedingungen der Informationsgesellschaft und heutiger Kommunikationsmöglichkeiten und -anforderungen steigende Bedeutung und werden zunehmend als Inhalte der Aus- und Weiterbildung und im Hinblick auf Kompetenzen in verschiedenen Praxisfeldern thematisiert und gefordert. Die Veranstaltung vermittelt zunächst in einem Kurzüberblick die wesentlichen Grundlagen der Medienpädagogik und erläutert unterschiedliche Konzepte der Medienpädagogik einschließlich der jeweiligen Basisannahmen und zugrundeliegenden Ziele. Im zweiten Teil werden Praxisansätze, Handlungsstrategien und praktische Handlungskompetenzen in der Medienpädagogik entwickelt sowie Anforderungen und Probleme im Hinblick auf Kenntnisse, Handlungsmotivationen und -strategien in verschiedenen pädagogischen Praxisfeldern anhand konkreter Informationen aus empirischen Untersuchungen erörtert. Im Laufe des Seminars sollen Praxiskonzepte mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen in Projektgruppen erarbeitet werden. In einer Abschlussveranstaltung werden diese dann vorgestellt oder ggf. erprobt. Schwerpunkte können mit Blick auf Handlungskontexte (Kindergarten, Familie, Schule, Jugendarbeit, Universität/Berufsausbildung, Medien) und speziellen Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene/Senioren, Schwererreichbare, Bildungsbenachteiligte, Mädchen/Frauen, etc.) gesetzt werden und können thematisch auf bestimmte Problem- bzw. Anforderungsfelder und Medien (z.B. Scripted Reality, Mobile Kommunikation, Sexting) eingegrenzt werden. Aktuelle Themenvorschläge: - Medienethisches Handeln in Zeiten von "autokratieverliebten" Medien-Tech-Giganten: Demokratie-Abbau durch unverantwortliche WhatsApp- oder X-Nutzung?
- Medienpädagogische Praxisforschung: Smartphonefreie Jahre in Klasse 5 und 6 als Gamechanger? Konzeption und Ansatz für Begleitforschung.
Es können von den Teilnehmenden aber auch andere/weitere Vorschläge eingebracht werden. Einzelheiten zum Semesterprogramm sowie zum Erwerb von Studienleistungen werden in der ersten Sitzung besprochen. Aktive Teilnahme an der Veranstaltung wird erwartet. |