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Gruppe 1, Prestele
Perfektionismus
Perfektionismus ist eine Eigenschaft, die über viele unterschiedliche Diagnosen hinweg von Bedeutung für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungsbilder ist. Gleichzeitig ist das Setzen anspruchsvoller Ziele und der Wunsch, das, was man tut, so gut und fehlerlos wie möglich zu machen, ein wichtiger Baustein persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung und natürlich auch Basis für Anerkennung und Erfolg. Um den negativen Konsequenzen des Perfektionismus möglichst frühzeitig entgegenzuwirken hat sich eine umfassende Aufklärung, darüber, wie man Perfektionismus erkennt, welche Risikofaktoren und Ursachen es gibt, welche Konsequenzen perfektionistische Tendenzen haben können, welche Faktoren die negativen Konsequenzen verstärken aber auch abpuffern können und welche Formen der Intervention zur Verfügung stehen. Sie werden in diesem Seminar einen eigenen Beitrag zu dieser Aufklärung leisten. Gegenstand des Seminars ist die Auseinandersetzung mit folgenden Fragen:
- Wie kann Perfektionismus definiert werden?
- Was sind die Wurzeln des Perfektionismus?
- Welche Korrelate und Konsequenzen haben perfektionistische Tendenzen?
- Welche Prozesse entscheiden darüber, ob man an perfektionistischen Tendenzen erkrankt?
- Mit welchen Interventionen ist es möglich, den negativen Konsequenzen perfektionistischer Tendenzen entgegenzuwirken?
Die Veranstaltung wird als Mischform aus Präsenz und digitalen Terminen bestehen. Einen genauen Zeitplan bekommen Sie in der Einführungsveranstaltung am 13.4.26, die in Präsenz stattfinden wird.
Die Inhalte der fünf Themenblöcke werden in Kleingruppen erarbeitet. Aufgabe der Gruppen wird es sein, die Inhalte digital z.B. als Podcast oder Video auf OLAT zu präsentieren. Als Präsentationszeitraum, ist die Zeit vom 6.7.26 bis 10.7.26 vorgesehen. In dieser Woche ist es Ihre Aufgabe, die Präsentationen der jeweils anderen Gruppen anzusehen/anzuhören und ein extra dafür vorbereitetes Forum zu nutzen, um Feedback zu geben. Auch zum konkreteren Vorgehen erhalten Sie am 13.4.26 weitere Informationen.
Gruppe 2 & 4, Jacobsen
Die Persönlichkeitseigenschaft Narzissmus wird sowohl in der Wissenschaft als auch in der Gesellschaft intensiv diskutiert. Im Seminar werden wir einen umfassenden Überblick über die aktuelle Forschung erarbeiten und dabei zentrale Fragen der Persönlichkeitspsychologie am Beispiel des Narzissmus vertiefen. Insbesondere werden folgende Fragen behandelt:
- Was ist Narzissmus und wie lässt er sich messen?
- Wie kann Narzissmus von anderen Konstrukten abgrenzt werden?
- Inwieweit ist Narzissmus angeboren oder erlernt?
- Mit welchen Outcomes ist Narzissmus assoziiert?
- Wie manifestiert sich Narzissmus auf State-Ebene?
- Verändert sich Narzissmus über die Lebensspanne?
Als Einstieg in das Thema eignet sich der folgende frei zugängliche Artikel:
Miller, J. D., Back, M. D., Lynam, D. R., & Wright, A. G. C. (2021). Narcissism today: what we know and what we need to learn. Current Directions in Psychological Science, 30(6), 519–525. https://doi.org/10.1177/09637214211044109. Die vollständige Literaturliste wird im Seminar bekannt gegeben.
Gruppe 3, Wetzel
Persönlichkeitsentwicklung über die Lebensspanne
Lange galten Persönlichkeitseigenschaften wie die Big Five als wenig veränderlich. In den letzten Jahren gibt es immer mehr Forschung, die zeigt, dass sich die Persönlichkeit über die Lebensspanne ändert. Im Rahmen des Seminars betrachten wir systematische Muster in der Persönlichkeitsentwicklung, wie Persönlichkeitsentwicklung mit Lebensereignissen und Erfahrungen zusammenhängt und erste Studien dazu, ob man seine Persönlichkeit auch willentlich ändern kann.
Die Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.
Gruppe 5, Vogel
Well-Being – Die Wissenschaft des guten Lebens
Was bedeutet es, ein gutes Leben zu führen? Was macht Menschen glücklich, zufrieden und psychisch gesund? Und wie lässt sich Wohlbefinden wissenschaftlich messen und erklären?
In diesem Seminar setzen sich die Studierenden mit zentralen Theorien, Konzepten und Befunden der Well-Being-Forschung auseinander. Grundlage des Seminars ist das Handbook of Well-Being (herausgegeben von Ed Diener), einem der weltweit einflussreichsten Forscher auf dem Gebiet des subjektiven Wohlbefindens. Anhand ausgewählter Kapitel lernen die Studierenden unterschiedliche Perspektiven auf Well-Being kennen, darunter psychologische, soziale und kulturelle Ansätze. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis davon zu entwickeln, wie Well-Being definiert, gemessen und gefördert werden kann. |